Zum Artikel «SVP-Wahlempfehlung stiftet Verwirrung» in der «Volksstimme» vom 19. März, Seite 7:

Es ist schon erstaunlich, wie man es in Wahlkampfzeiten auf die Titelseite der BaZ bringt. In der Regel ist dieser prominente Platz den substanziellen und wichtigen Neuigkeiten vorbehalten. Dass im Wahlkampf ab und zu die Ellenbogen zum Einsatz kommen, ist aber nun wahrlich keine Neuigkeit. Schliesslich erwartet man von den Kandidaten im Rennen vollen Einsatz und von der Rennleitung möglichst grosse Unterstützung. Wie im Sport gibt jeder sein Bestes für den Erfolg des ganzen Teams. Und wie im Fussball kann auch bei Wahlen ein Steilpass nicht an alle Mitspieler gleichzeitig gehen.

Daraus jedoch zu schliessen, dass die anderen Teammitglieder ignoriert würden, ist Mumpitz. Wir kennen das aus dem «Joggeli»: Wenn die Tribüne den nicht angespielten Mittelstürmer bessergestellt sieht und der Steilpass ins Offside geht, führt das zwar auch zu einem hörbaren Aufbrausen, ändert aber nichts daran, dass am Schluss der Score zählt. Und bei Wahlen eben auch, denn es gilt, möglichst viele zusätzliche Panaschierstimmen von ausserhalb der Partei zu gewinnen. Das macht jeder Kandidat auf der SVP-Liste 3 im Wahlkreis Gelterkinden auf seine Weise und mit seinen Mitteln. Und er hat dabei auch die volle Unterstützung der gesamten Rennleitung. Denn die Liste 3 ist ein tolles Team, das sich auch von denen nicht auseinandernehmen lässt, die von aussen Missgunst und Neid ins Team säen möchten.

Und was war denn nun der Kern der BaZ-Titelgeschichte?