Zwischen den Jahren 2008 und 2017 haben die Sozialhilfekosten im Kanton Baselland von 36 Millionen auf rund 74 Millionen Franken zugenommen und sich somit mehr als verdoppelt. Zudem prognostiziert dasEidgenössische Finanzdepartement für die nächsten Jahrzehnte eine starke Zunahme der Schuldenquote der Gemeinden von heute etwa 8 Prozent auf rund 20 Prozent im Jahr 2045. Auch wenn langfristige Studien mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten sind, ist der Trend doch negativ. Die Kostenträger sind rasch ausgemacht: Asyl- und Sozialwesen sowie die Alterspflege.

Es ist ein Gebot der Vernunft, dass dieser Fehlentwicklung dringend Einhalt geboten wird und zwar nicht mit Polemik, sondern mit Lösungen. Die eine Lösung wird es nicht geben. Es braucht aus meiner Sicht verschiedene Massnahmen wie: Mehr Handlungsspielraum und Stärkung der Mitspracherechte für die Gemeinden; Erhöhung der Arbeitsanreize; Sozialhilfe muss eine Überbrückungshilfe bleiben; Bekämpfung des Missbrauchs und Durchsetzung der gesetzlich vorhandenen Kürzungsmöglichkeiten.

Als Landratskandidat engagiere ich mich dafür,dass die Rechtsgrundlagen in diesem Sinne angepasst und umgesetzt werden. Damit sichern wir auch unseren jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger noch sichere und bezahlbare Sozialwerke.